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Tania Besancet
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Ich bin eine ruhige, aufgestellte, fröhliche und positive Person von Natur aus. Aber ich habe sehr viel Energie in mir, die ich während meiner sportlichen Tätigkeiten explodieren lasse! Ich verbringe gern Momente mit Freunden und meinen Tieren zu Hause auf unserem Bauernhof, wo ich zusammen mit meinem Bruder Nicolas und meinen Eltern aufgewachsen bin.
Familien Foto von Raymonde Tschäppät...

Nach zwei Jahren Matura im Lycée Jean-Piaget in Neuenburg, musste ich die Schule leider verlassen, da die Direktion nicht auf meine Bedürfnisse eingehen will, das heisst das letzte Jahr der Matura auf zwei Jahre aufzuteilen. Ich musste somit dieses Jahr eine Privatschule integrieren, l'Ecole Roche in Lausanne, wo ich mich sehr unterstützt fühle durch meine Lehrer und die Direktorin. Diese Lösung war die einzige Möglichkeit für mich, mein Studium beenden zu können, neben meiner Sportkarriere, da ich sehr oft weg bin fürs Training und Rennen.
Seit meinen ersten
Lebensjahren, bin ich eine angefressene Sportlerin.
Ich hatte immer eine Vorliebe für den Spitzensport. Ich gewann viele
Mountain Bike Rennen. Ich machte auch Triathlon. Jahrelang trainierte ich
schwimmen beim Red Fish und tanzte Hip Hop. Sobald's Wind gibt, bin ich beim
Windsurfen auf dem Neuenburgersee! Ich nahm an mehreren Auftritten
meines Bruders, der Musiker ist (Panflöte),
als eine seiner Tänzerinnen teil. Seit einem Jahr konzentriere ich mich
hauptsächlich auf eine spezifische Vorbereitung für den Snowboardwettkampf.
Ich war sofort
hell begeistert vom Snowboarden, als meine Eltern die Ski- und Snowboardlehrer
sind mich, auf ein kleines Brett gestellt haben.
Im Winter verbrachte
ich jeden freien Moment auf den Pisten, die meiste Zeit auf den
Jurahängen. Zuerst fuhr ich Ski und ab 6 Jahren nur noch Snowboard.
Wie ich am Anfang
noch nicht die Kraft hatte um die Bindung zu schliessen, schraubten wir
Holzverlängerungen darauf. Somit konnte ich mich alleine durchschlagen,
während meine Eltern Unterricht gaben
Wenn mich
jemand fragte als ich noch
ganz klein war,
was ich später werden möchte, antwortete ich ganz natürlich schon mit 6
Jahren: "Championne de Snowboard"! Mein Traum war somit eigentlich schon
immer in diese Richtung orientiert!

Ich wollte schon seit langem in den Rennsport einsteigen. Meine Eltern hatten aber sehr wenig Zeit um mich zu begleiten, da sie schon sehr viel am Wochenende mit meinem Bruder Nicolas an Konzerten unterwegs waren. Mein erstes Rennen war die Qualifikation in Gstaad in 2002, um an den Expo02 Games auf der Rampe in Yverdon, im August (...) auf Kunstschnee teilzunehmen. Ich habe die Quali wie auch das Rennen gewonnen! So begann ich dann auch einzelne kleine Rennen zu bestreiten. Dank meines Erfolges, investierte ich mich immer mehr in diese Disziplin.
Da es in unserer Region keine Struktur für den Snowboardwettkampf gibt, war es schwierig für mich technische Fortschritte zu machen. Anfangs der Saison 04/05, durfte ich ein paar Mal mit Roger Infanger, den ich an Rennen die er organisierte kennen lernte, Trainer des ZSSV's, in Andermatt mittrainieren. Da er Ende Saison 05 seine Stelle kündigte, wusste ich wieder nicht mehr, an wen ich mich wenden sollte.
Im September 05, fasste ich all meinen Mut zusammen, und wendete mich direkt an Harald Benselin, Trainer der Nationalmannschaft. Er war sehr freundlich und empfahl mir, mich an René Van den Berg des National B Kaders zu wenden. Nach einem Treffen in Saas Fee, betreute er mich gelegentlich bei Trainings und Rennen, was mir zu grossen Fortschritten verhalf!
Nach einer sehr gelungenen Saison, wurde ich am letzten Rennen
"Junioren Schweizermeisterin 2006"!
Dank meiner erfolgreichen Saison 05/06 wurde ich direkt in den Swiss-Ski B-Kader aufgenommen.
Ich nehme teil am Projekt der Olympiade 2010 in Vancouver.
Retrospektive der Saison SBX 2006-2007
Die Saison 06/07 lief den Umständen gelegen recht gut, trotz vielen Absagen der Rennen wegen Schneemangels und gesundheitlichen Problemen: Gehirnerschütterung vor dem ersten Rennen während dem Training in Kaprun, wo ich im Spital landete, Verdacht auf eine Kreuzbandruptur in St. Gallenkirch, wo der Arzt mich direckt operieren wollte..! Und kurz darauf, eine lange und mühsame Grippe, die mich während vielen Wochen total geschwächt hat... Und beim letzten Rennen, an der Juniorenweltmeisterschaft in Oesterreich, wo ich trotz einer starken Verstauchung und einem Innenband Riss, auf Platz 13 fahren konnte, bevor ich während zwei Monaten eine Schiene tragen musste... Und dann noch der Diebstahl meines Snowboards inmitten eines Rennens in Chamonix..!
Wegen des Schneemangels, nahmen viele Weltmeisterfahrerinnen an den Fis Rennen teil. Das Niveau war somit viel höher als gewöhnlich. Das war sehr interressant, so konnte ich mich an diesen Atlethen messen.
Ich denke, dass ich daraus viel gelernt habe und stärker geworden bin. Ich habe gelernt, physische und moralische Probleme zu überbrücken in wichtigen Momenten und immer nach vorne schauen und zu kämpfen um so weit wie möglich fortzuschreiten!
Meine Ziele für die Wintersaison 2006-2007
Das Podest anzielen an Fis Rennen
Ins
Finale
fahren an den
Europa Cups
An meinen ersten Welt Cups teilzunehmen
An der Juniorenweltmeisterschaft 2008
ins Finale fahren
Und mein grösstes langfristiges Ziel ist natürlich die
Olympiade 2010 in Vancouver!!!
Vielen Dank an
Meine Familie
Micarna
Alle die mich finanziell und moralisch unterstützen
Alle Mitglieder des 100er Club
René Van den Berg und Harald Benselin, Swiss Ski Trainer
K2, Freeseven, Bollé, Snowlife et ToolTonic, Material Sponsoren
Forrer Service in Avenches, Préparateur meiner Snowboards
Alain Cuenat, Personal Trainer
Roland Grossen, Sportarzt
Pascal Robert-Tissot, Ostéopathe
Maude Cornu, Physiothérapeut und Mentaltrainer
Beatrice Bissat, Taxi personnel...
Matthieu Wenger und Daniel Bossel, für die Hilfe beim Aufbau meiner Homepage
meine Freunde und Bekannten